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Wissensbilanzierung: Das GfWM-Modell?

Die Zeitschrift wissensmanagement kündigt in der Vorschau für Heft 1/2008 das GfWM-Modell zur Wissensbilanzierung an (Zeitschrift wissensmanagement).
Gibt es neben dem GfWM-Wissensmanagement-Modell und der GfWM-Wissenslandkarte auch zur Wissensbilanz ein eigenes Modell? Oder ist da etwas in Arbeit oder geplant?
Oder ist das nur ein Druckfehler?
Als GfWM-Mitglied und Wissensbilanz-Moderator des AK Wissensbilanz würde mich das sehr interessieren.

Dieter Brinker, dbc-consult, Stuttgart

Kommentare

Bild von simon.dueckert

Hallo Herr Brinker, bei der

Hallo Herr Brinker,

bei der Ankündigung der Zeitschrift wissensmanagement handelt es sich tatsächlich um einen kleinen Druckfehler. Die GfWM hat kein Modell zur Wissensbilanzierung erstellt, sondern ein GfWM-Wissensmanagement-Modell, das mit dem Strukturmodell der Wissensbilanz made in Österreich (und damit automatisch auch der WB made in Germany) kompatibel sein soll. In der nächsten Ausgabe der Zeitschrift DOKmagazin wird ein Artikel mit den Grundlagen des Modells erscheinen. Bei dem Artikel in der Zeitschrift wissensmanagement wird es dann eher um die Anwendungsmöglichkeiten gehen.

Viele Grüße
Simon Dückert

Bild von boris.jaeger

Hallo die

Hallo die Herren,

"Wissensbilanz made in Österreich (und damit automatisch auch der WB made in Germany) kompatibel"??

Abgesehen davon, dass die "Wissensbilanz made in Österreich" meines Wissens im Fachteam WM nicht zur Debatte stand, würde ich gerne erfahren wie ich das Zitat von Herrn Dückert auffassen soll. Gibt es zwischen den beiden Wissensbilanzmodellen etwa keinen Unterschied? Ich denke doch, oder Herr Brinker? Vielleicht stellen Sie als Experte die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Modelle kurz dar!? Herr Dückert soll doch das oben erwähnte Zitat kommentieren.

Mit freundlichen Grüssen,
Boris Jäger - "Curiosity is the beginning of all learning!"

Bild von dieter.brinker

Guten Tag Herr Jäger, Ihrem

Guten Tag Herr Jäger,
Ihrem Wunsch komme ich gerne nach, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der "Wissensbilanz A 2006" und der "Wissensbilanz - Made in Germany" darzustellen.
Beide Modelle orientieren sich am "Standard-Wissensbilanzmodell" der Austrian Research Centers nach Schneider und Koch.
Neben den Gemeinsamkeiten gibt es aber insbesondere im Strukturmodell und der Vorgehensweise auch Unterschiede.
Ich habe die Aspekte in einer Mindmap zusammengefasst, die Sie hier einsehen können.

Beste Grüße
Dieter Brinker

Bild von boris.jaeger

Hallo Herr Brinker, soweit

Hallo Herr Brinker,

soweit ich informiert bin, soll das GfWM-WM-Modell mit dem Strukturmodell der Wissensbilanz made in Germany sowie der Balanced Scorecard und evt. mit anderen ICR-Modellen kompatibel sein/werden (s. Anforderungen an das Modell bzw. Präsentation des Modells (Folie 10-11)). Wie das jedoch genau geschehen soll, da fragen Sie am besten diejenigen, die schon länger im FT WM sind (z.B. Hr. Dückert).

Grüsse aus dem verregneten Baden,
Boris Jäger - "Curiosity is the beginning of all learning!"