Skip to Content

Protokoll 1. GfWM-Fachteam Treffen

Agenda

  1. Vorstellungsrunde
  2. Konstitution des GfWM-Fachteams
  3. GfWM-Wissensmanagement-Modell
  4. GfWM-Wissenslandkarte
  5. Nächste Schritte

1. Vorstellungsrunde

Vorgehen: Ausführliche Vorstellung aller Teilnehmer (Hintergründe im Wissensmangement, aktuelle Tätigkeiten und Schwerpunkte):

  1. Ulrich Schmidt
  2. Hans-Wiegand Binzer
  3. Anja Flicker
  4. Eberhard Weyer
  5. Simon Dückert

2. Konstitution des GfWM-Fachteams

  • 2-3 Treffen pro Jahr
  • Treffen an unterschiedlichen Standorten in Deutschland
  • Besetzung des GfWM-Fachbeirats mit GfWM-externen Experten erst ab 2008
  • Telefonkonferenz des Fachteams in Erwägung ziehen

3. GfWM-Wissensmanagement-Modell

Vorgehen: Jeder Teilnehmer hatte 15 Minuten Zeit, sich eine Ideenskizze für das GfWM-Wissensmanagement-Modell zu überlegen. Im Anschluss wurden die einzelnen Ideen präsentiert.

Hans-Wiegand Binzer:

  • Bausteine des Wissensmanagements nach Probst
  • Wissenstreppe nach North
  • Mensch (Psychologie, Pädagogik, Hirnforschung)
  • Infrastruktur (Enabling)
  • Prozesse (Systematik, Vertrautheit, Bekannt/Unbekannt, Übung)
  • Bewertung
  • Sonstiges: Skillmanagement, Ideenmanagement, Kybernetik, Projektmanagement, Demografie, Wissensmanagement-Ziele und -Zielgruppe

Eberhard Weyer

  • Mensch, Organisation, Technik
  • MOTOR (Mensch, Organisation, Technik zur Optimierung von Ressourcen)
  • Abstrahierte Treppe von North (Segmentierung in: Dokumentiertes Wissen (Information), Wissen in Köpfen, Wissensspeicher/Tools, People-Management/Menschen)
  • Vernetzung von Wissen (Kommunikation von Menschen, technische Vernetzung)
  • Position zur Frage: Was bringt Wissensmanagement (einem Unternehmen) wirtschaftlich?
  • Position zur Frage: Wie kommt Wissensmanagement weg aus dem derzeitigen Wölkchen-Image?
  • Ist ein Wissensmanagement-Grundprozess möglich?
  • Anbindung an "artverwandte" Themengebiete (Skillmanagement, Personalführung, IT etc.)

Ulrich Schmidt

  • ... Folien werden noch eingestellt ...
  • Was ist Wissen? 6 Maximen
  • Wer wissen managen will, kann nur dessen Generierungsprozess managen
  • Gestaltungsdimensionen von Wissensmanagement (Mensch, operatives Geschäft, Infrastruktur, Kompetenz, Kultur, Organisation, Strategie, Unternehmenszweck)
  • 7 Erfolgsfaktoren
  • Modell des operativen Wissensmanagement bei EnBW

Anja Flicker

  • Unternehmensmanagement mit besonderem Fokus auf dem Intellektuellen Kapital
  • Persönliches vs. prozessorientiertes vs. projektorientiertes Wissensmanagement
  • Mensch (Kommunikation, persönliches Wissensmanagement, Kollaboration, Netzwerke, Werte, Wahrnehmung, Verhalten, Lernen)
  • (Infra-)Struktur(-Kapital) (Dokumentation, Methoden, Handlungsempfehlungen, Räume gestalten)
  • Strategie (Wissensbilanz, Inellectual Capital Rating, Intellectual Capital Development)
  • Ziele von Wissensmanagement: Menschen beim Handeln unterstützen (operativ), gemeinsam mehr erreichen (ideell), intelligente Unternehmensentwicklung (strategisch)

Simon Dückert

  • Systemisches Modell, Ankopplung an bestehende Management-Systeme (ISO 9000:2000, Balanced Scorecard, EFQM Framework etc.)
  • prozessorientiert, kundenorientiert, menschenorientiert
  • Bestandteile: Prozess, Produkt, Kunde, Organisation (ideal: Lernende Organisation), Management, Management-Prinzip, Strategie, Methode, Ressource, Wissen, Mensch (Wissensträger), Wissensobjekt (Knowledge Asset), IT-Infrastruktur

4. GfWM-Wissenslandkarte

Vorgehen: auf Basis der Ideen für das GfWM-Wissensmanagement-Modell haben wir überlegt, welche Konzepte wir in die Version 2.0 der GfWM-Wissenslandkarte übernehmen sollen. Dann wurde ein Brainstorming zu den einzelnen Bereichen durchgeführt und diese im Anschluss geordnet. Die erste Ebene der GfWM-Wissenslandkarte wurde wie folgt definiert:

  • Wissensmanagement-Methoden
  • Wissensmanagement-Modelle
  • Infrastruktur für das Wissensmanagement
  • Wissensprozesse
  • Wissensmanagement-Berufsbilder und -Rollen
  • Wissensmanagement-Prinzipien
  • Wissensmanagement-relevante Disziplinen (Inhalte aus der GfWM-Wissenslandkarte v1.0)
  • Wissensmanagement-Bezugsrahmen
  • Wissensmanagement-Strategien

5. Nächste Schritte

  • Dokumentation des Fachteamtreffens als Weblog
  • Präsentation der GfWM-Wissenslandkarte auf dem GfWM-CeBIT-Forum auf der CeBIT in Hannover
  • Aufsetzen eines Bereiches in GfWM-Wiki um weiter an dem GfWM-Wissensmanagement-Modell und der GfWM-Wissenslandkarte zu arbeiten
  • Nächstes GfWM-Fachteamtreffen am 02.06.2007 (Ort wird je nach Teilnehmern noch festgelegt)

Kommentare

Bild von boris.jaeger

Liebe FT-Teilnehmer, liebe

Liebe FT-Teilnehmer, liebe Mitglieder,

ich wundere mich! Laut dem Feedback zur FT-Umfrage ist der „Fokus des Fachteams ... nicht die Erstellung von neuen, sondern die Ordnung von bestehenden Inhalten“, denn es „ist eine lange Liste herausgekommen, die wir zunächst mal priorisieren müssen“. Wie ist das mit der Entwicklung eines NEUEN Wissensmanagement-Modells, als Referenzmodell für den deutschsprachigen Raum, vereinbar? Übrigens, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, stand die Entwicklung eines WM-Modells noch vor der Mitgliederbefragung fest. Wer hat dafür gestimmt?

Abgesehen davon, die Entwicklung einer Strategie, konkret für die GfWM, wäre sicherlich angebrachter. Die Entwicklung dieses NEUEN Modells sowie die Verringerung der Anzahl und Dauer der Treffen, wird wahrscheinlich nicht dazu beitragen, dass man, wie Herr Schmidt im aktuellen GfWM-Newsletter sagen kann „Endlich ist es soweit!“ und es geschieht etwas, das der GfWM kurz- bis mittelfristig Nutzen bringt. Ein WM-Referenzmodell, das sich von der Vielzahl bereits bestehender Modelle abhebt, kann man nicht mal so schnell auf zwei bis drei eintägigen Treffen aus dem Ärmel schütteln.

Die angekündigte Diskussion, zwischen den Treffen, die auf dafür vorgesehenen technischen Medien stattfinden soll und bei dem auch NICHT-Experten mit einbezogen werden sollen, sehe ich auch noch nicht. Dies mag vielerlei Gründe haben. Zum Einen, wegen der mangelnden Pflege der entsprechenden Medien (z.B. hat noch niemand konkret erfahren, dass sich das Modell am Business Process Engineering und Qualitätsmanagement orientieren soll), zum anderen deswegen, weil die Medien zusammenhangslos ein Dasein fristen (das wiki ist da, der bolg (=Gruppe?) ist dort, die Präsenz des FT als Team ist wieder wo anders).

Da das wiki wohl das primäre Kommunikationsmedium werden wird, würde ich vorschlagen, alles dort zu bündeln oder zumindest in der Navigationsleiste auf entsprechende Quellen hinzuweisen (Bei wikispaces gibt es eine Möglichkeit einen blog von TypePad zu intergrieren, ist aber nach 30 Tagen kostenpflichtig). Übrigens, in das wiki kann JEDER schreiben, der bei wikispaces angemeldent ist. Ich weiss nicht ob das gewollt ist.

Neben den schon erwähnten Medien gehören zur Bündelung sicherlich auch bookmarks bei del.icio.us, Fotos bei filckr etc., die unter der Domäne der GfWM angelegt und als fachteamrelevant gekennzeichnet (tag) werden sollten. Vielleicht trägt dann auch mal jemand dazu bei. Ganz wichtig, als Grundlage der Diskussion und zur Transparenz, würde ich im wiki auch die Rückmeldungen zur FT-Umfrage sehen wollen. Blogeinträge wie diesen, und Veranstaltungsankündigungen zum Thema FT, sollte man entsprechend kennzeichnen (tag) können, so dass man alles gebündelt aufrufen bzw. zur Verfügung stellen kann.

Nun zum Thema EXPERTEN! Die Diskussion darüber, wer im FT teilnehmen darf ist vielleicht ein weiterer Grund, warum bisher niemand an der Diskussion teilnimmt bzw. in Zukunft teilnehmen wird, der zunächst eingeladen und dann ausgeladen wurde. Diesbezüglich würde mich interessieren, wie viele Teilnehmer an der FT-Umfrage für die Besetztung des FT mit nur Experten plädiert haben.

Heißt es nicht immer, und das nicht nur im Wissensmanagement, dass die Einbeziehung aller Beteiligten – und das sind nun mal zum Großteil Laien - von Anfang an ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist? Wie sieht das denn aus, wenn gerade die GfWM sich nicht an diese Maxime hält und beteiligte Laien, die sich zudem noch freiwillig für eine Teilnahme interessieren ausschließt? Und wo liegt überhaupt das Problem? Zäher als bisher kann es ja wohl kaum laufen. Die Teilnahme von Laien ist wichtig, auch wenn sie nur sagen „Das verstehe ich nicht!“. Allein dadurch wird gewährleistet, dass nicht etwas abstraktes, für die Anwender nutzloses entwickelt wird. Durch die Teilnahme der Laien gibt man ihnen die Möglichkeit zu lernen, auf der anderen Seite können sie vielleicht administrative Aufgaben, wie die Pflege des wikis, übernehmen – man schafft eine win-win-Situation.

Da ich als Experte bestätigt wurde, ich gerne im FT teilnehmen möchte und die FT-Treffen an verschiedenen Orten stattfinden sollen, bin ich auch dazu bereit ein solches Treffen bei mir in der nähe von Freiburg i. Br. – der Europa-Park-Region - zu organisieren (s. Karte: http://www.short-link.de/5215). Voraussetzung ist allerdings, dass jeder der will teilnehmen darf und das Treffen, wie vorgesehen, zwei Tage dauert.

Meinen Fachlichen Beitrag zum Thema WM-Modell und Wissenslandkarte stelle ich demnächst im wiki zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen
Boris Jäger - "Curiosity is the beginning of all learning!"

Bild von richard.schieferdecker

Hallo zusammen, schöne

Hallo zusammen,

schöne Dokumentation Eures Treffens! :-)

Insbesondere bei den Themen

  • Persönliches Wissensmanagement und
  • Ankopplung an das Modell der Business Excellence der EFQM

bin ich gerne bereit, meinen Teil dazu beizutragen.

Irgendwie soll meine Teilnahme nicht sein, der 02.06. ist bereits mit einem Termin belegt. :-(

Gruß,
Richard