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Nachgang zum Fishbowl: Kunden - Nutzer - Anwender: Das verborgene Wissen - und was wir daraus machen können.

Wie kann ein Schaukelstuhl aussehen? Die Anforderungen sind doch klar: Sitzen + Schaukeln.

Wenn man den Ausführungen von Dr. Nicole Busch, buschwerk Hamburg, folgte, wurde sehr schnell deutlich, dass diese Anforderungen noch lange nicht zu ein und demselben Stuhl führen. Vielmehr werden Anforderungen immer übersetzt in ein eigenes Verständnis und dieses prägt seinerseits maßgeblich das Ergebnis. Damit sind viele Produkte vielmehr eine „Selbstdarstellung“ bzw. ein Abbild des Weltbildes der Gestalter. – Ist es aber das, was Kunden/ Nutzer/ Anwender wollen?

Ein gutes Anforderungsprofil zu erstellen, d.h. zu wissen was Menschen wollen, ist somit die gestellte Aufgabe und immer noch die Herausforderung. Denn, „Intuition und Interpretation ist nicht die Welt des Ingenieurs!“, wurde resümiert. Aber immerhin wurde auch erkannt: „Auch weiche Fakten werden methodisch gesammelt!“ – Also, weiche Fakten können durch richtige Methoden sichtbar und verständlich gemacht werden und sie sind damit methodisch begründbar! DAS ist damit also der Job von User Experience Research.

Wie zu erahnen ist, konnten die Teilnehmer aus dem Fishbowl Wissen abermals viel mitnehmen. Und dass das Licht in dem Raum an dem Abend sein eigenes Leben hatte, tat der gelungenen Veranstaltung keinen Abbruch. Danke.

Herzlich Ihr,
Stefan Rehm

Präsentation -> hier (2.5 MB *pdf)
Resümee -> hier (460 KB *pdf)

AnhangGröße
UX_FishbowlWissen_buschwerk_web.pdf2.47 MB
14_0218_Fishbowl-19_Impuls_show.pdf462.36 KB