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Nachgang zum Fishbowl: "Sozial Networks als Quelle unerschöpflichen Wissens?"

Der These "Sozial Networks als Quelle unerschöpflichen Wissens?" wurde eine klare Gegenthese durch den Impuls von Wolfram Kroker vorangestellte: "Soziale Netzwerke - Quelle unerschöpflicher Inkompetenz!"

Insbesondere wurde in der Diskussion erläutert, wie in Sozialen Netzwerken die Qualität der Information - es ist kein Wissen, was dort liegt! (vgl. Wissenstreppe von North, 1998) - validiert werden kann. Es ist dabei sicher zu unterscheiden, ob es sich um ein "geschlossenes" (z.B. unternehmesintern) oder "offenes" (breite Öffentlichkeit) System handelt, oder auch welche Intention und Zielgruppe dieses Forum hat. - Dennoch, entscheidend scheint die Medienkompetenz der Nutzer zu sein. Sie entscheidet darüber, ob Äußerungen, Meinungen, Einschätzungen, kommunizierte Fakten einen werthaltigen Impuls für die eigene Wissenskonstruktion bilden und wo vorsichtig zu handeln ist.

Im Resume wurde durch die Teilnehmer folgende geäußert:

  • Wenn ich den Verfasser kenne, vertraue ich den Informationen eher.
  • Wissen kann man nicht downloaden, Inspiration aber schon.
  • Klare Regeln sind unumstößlich, egal ob intern oder extern
    Weniger ist mehr!
  • Selbstverantwortung nehmen und damit umgehen.
  • Soziale Netzwerke zeigen subjektives Erfahrungswissen.
  • Wissen ist zu individuell um es zu definieren.
  • KULTUR
  • Menge des Wissens ist ungleich der Menge der Information.
  • Ist man nicht mit weiteren Kommunikationswegen überfordert - Reizüberflutung?
  • Mediale und soziale Kompetenz des Nutzers entscheidet über die Qualität des herauszuziehenden Wissens.
  • Wie viel Soziales Netzwerk verträgt ein Unternehmen?
  • Reden ist Schweigen und Silber ist Gold?
  • Netzwerke werden immer zensiert.
  • Keine Angst vor den Netzwerken! Probleme sind geringer, als die Chancen, die es bietet.
  • Herausforderung der Nutzung – Verknüpfung von virtueller und realer Welt; Herstellung des Kontextbezuges!