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Wissenstagung „Wissen erfolgreich weitergeben“

Wissenstagung
„Wissen erfolgreich weitergeben“, 25.-26.10.2011, Dresden

Autor:
Claudia Hentschel

Unter
dem Motto „Wissen erfolgreich weitergeben“ fand die Wissenstagung
am 25. und 26. Oktober 2011 in Dresden statt und stellte Lösungen
für kleine und mittlere Unternehmen im demografischen Wandel in
den Mittelpunkt. Das Deutsche Hygiene Museum bot einen würdigen
Rahmen für diese nicht alltägliche Veranstaltung zum
Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis.

In
einem kompakten Programm an Vorträgen, Sessions,
Postervorstellungen und einer Podiumsdiskussion wurden Methoden,
Ansätze, Projekte und Praxisbeispiele mit dem Fokus auf den
erfolgreichen Umgang mit Wissen als entscheidendem Wettbewerbsvorteil
vorgestellt und von einem interessierten Teilnehmerkreis rege
diskutiert und antizipiert. Die Beiträge waren thematisch vier
Bereichen zugeordnet: Wissensgenerierung, Wissensnutzung- und
-weiterentwicklung, Wissenstransfer und IT-Unterstützung von
Wissensmanagement.

Im
Mittelpunkt standen Wissensmanagementlösungen für die
spezifischen Anforderungen und Bedingungen der Klein- und
Mittelständischen Unternehmen (KMU). Im Rahmen der Initiative
„Fit für den Wissenswettbewerb“ des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurden zahlreiche
anwendungsorientierte Forschungs- und Transferprojekte dargestellt,
die erprobte, praxistaugliche Lösungen zur Optimierung des
Wissensmanagements für kleine und mittlere Unternehmen
bereitstellen. Neben den geförderten Projekten aus der
BMWi-Initiative wurden Projekte, Fragestellungen und
Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen intensiv auf ihre
Transferierbarkeit diskutiert. Prof. Dr.-Ing. Klaus North,
Wiesbaden Business School, Gründungsmitglied und Mitglied des
Beirats der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) hob
besonders die Herausforderungen für Unternehmen hervor, im
Wissenswettbewerb zu wachsen und dynamische Fähigkeiten zu
entwickeln. Neben den strategischen und operativen Handlungsfeldern
des Wissensmanagements wurde den Zuhörern ein konkretes
Trainingsprogramm an die Hand gegeben, um im Unternehmen
Entwicklungs- und Lernpotenziale als Wachstumsmotoren in Gang zu
setzen. Ulrich Schmidt, Beiratsvorsitzender der Gesellschaft
für Wissensmanagement e.V. (GfWM) und Senior Manager
Organisations- und Wissensmanagement der EnBW Baden-Württemberg
AG, engagierte sich nicht nur aktiv als Referent, um Ansätze und
Instrumente der EnBW zum Wissenstransfer vorzustellen sondern auch
bei der Vernetzung von Wissensträgern. Weitere herausragende
Themen waren u.a. die Innovationsförderliche Unternehmenskultur
durch Kooperation und Partizipation, Wissenserzeugung im
Aufgabenbezogenen Informationsaustausch, der Wissenstransfer zwischen
Project Engineering und Service Desk (Bernd Fiedler).

Die
Zielgruppe der KMU sowie praxisorientierte Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler war zahlreich vertreten. Aus den Diskussionen und
Vorträgen wurde deutlich, dass der Nutzen nicht nur aus einer
informationstechnischen Unterstützung, sondern aus der Betriebs-
und Arbeitsorganisation sowie der Motivation der Mitarbeitenden,
Geschäftsführer und Fachkräfte im Rahmen einer
wissensorientierten Unternehmensführung generiert wird.

Nicht
zuletzt waren Prof.
(em.) Dr. Winfried Hacker, Dr. Ulrike Pietrzyk, Dr. Uwe Debitz (TU
Dresden),
die
Organisatoren und Träger der Veranstaltung, sowie
Ministerialrätin Angelika Müller, BMWi, i.V.
Regierungsdirektorin Juliette Melzow, BMWi
selbst die treibende
Kraft für den regen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern.

Dokumentation
der Tagung unter
http://www.wissenstagung.de/index.php/tagungsbilder.html